Headhunting
Der Manager, der für die Suche seiner Fach- und Führungskräfte einen Headhunter in Anspruch nehmen möchte, sollte sich diesen vorher gut aussuchen, denn die Chemie muss einfach stimmen. Ein kompetenter Headhunter sollte nicht nur gut zuhören können, sondern auch eine Ausbildung genossen haben, die u. a. psychologisches, analytisches und verhaltensorientiertes Fachwissen einschließt. Er sollte die wichtigsten Beratungstechniken beherrschen und in der Lage sein zu führen, zu steuern und zu strukturieren. Ein überzeugender Headhunter ist einer, der dies durch sein Auftreten auch signalisiert, der Kompetenz und Sympathie ausstrahlt. Er ist Bindeglied zwischen Unternehmen und Fachpersonal und je größer sein methodisches Repertoire ist, desto mehr Fach- und Handlungsspielraum schafft er sich.
Headhunter werden häufig von Firmen und Organisationen in Anspruch genommen, die keine eigene Personalabteilung haben und daher offene Stellen von Fach- und Führungskräften nicht selbst ausschreiben. Hat das Unternehmen eine eigene Personalabteilung und schreibt trotzdem nicht selbst aus, ist die zu besetzende Stelle häufig noch gar nicht frei und die aktuelle Führungskraft weiß noch gar nicht, dass eine Beförderung, Versetzung oder Kündigung ins Haus steht.
Je nach Anforderung des Kunden sucht der Headhunter einen passenden Bewerber. Er schreibt die Stelle aus ohne den Namen des Unternehmens preis zu geben. Aus den eingehenden Bewerbungen sucht er die passendsten aus und führt erste Gespräche. Zusätzlich wird er Fachleute ansprechen, die er kennt und ebenfalls für geeignet hält, die ausgeschriebene Position zu besetzen. Nach diesen ersten Gesprächen wählt er drei bis fünf Kandidaten aus, die er dem Kunden vorstellt. Einer davon wird den begehrten ? meist gut dotierten ? Job bekommen.
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